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 Anlegen eines Schattenbeetes

In der einen Ecke unseres Gartens war ein Beet mit Efeu überwuchert. Da es sich direkt neben der Rasenfläche befindet, war die Ecke ziemlich 'grün', die einzigsten Blütensträucher waren eine Weigelie (Weigela x Hybride 'Eva Rathke') und ein Hibiskus (Hibiscus syriacus). Selbst die Weigelie war im unteren Bereich vom Efeu überwuchert, auf einigen Bildern ist genau zu erkennen, wie weit die Weigelie überwuchert war, denn dort ist der Strauch ziemlich dick und musste von uns mit der Motorsäge etwas in Form gebracht werden.

Da dieser Bereich des Gartens erst am späten Nachmittag Sonne erhält, müssen wir Stauden und Gehölze wählen, die schattenverträglich sind, aber trotzdem mit ihrer Blüte etwas Farbe in die Ecke bringen.

Die folgenden Bilder zeigen die aktuellen Schritte vom Anfang bis zum fertigen Beet.

Das Beet nach dem Entfernen des Efeus.

Die Schnur markiert die neue Beetform. Der Rasen wird an der Schnur abgestochen und entfernt. Später wird entlang der Linie eine Reihe Pflaster als Abgrenzung und gleichzeitig als Mähkante gepflastert.

Zwischen der Weigelie und dem Hibiskus wurde eine Skimmie (Skimmia japonica) , die zuvor an einem anderen Standort sehr eingeengt vor sich hin wuchs, gepflanzt. An der Weigelie (rechts im Bild) sind gut unsere Schnitte zu erkennen, um das Gehölz wieder in Form zu bringen.

Wo der Spaten steht, war eine kleine Plattenfläche als Standort für eine Bank. Die Bank wird in unserem nächsten Projekt, dem 'Blauen Beet', einen neuen Standort bekommen.

 

Die Rasenkante ist abgestochen und die Erde planiert.

   

Fertig zum Pflanzen.

Etwas schwer zu erkennen: Ganz links (halb verdeckt) eine Palmlilie (Yucca filamentosa), rechts daneben ein Mittelmeerschneeball (Viburnum tinus). Alles Pflanzen aus eigenem Bestand.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

 

 

Rechts die Palmlilie (Yucca filamentosa), daneben eine Taglilie (Hemerocallis Hybride). Beide Pflanzen brauchen zwar Sonne, aber dieser Teil des Beetes bekommt gegen Mittag schon Sonne. Außerdem wurden auf dem Beet noch 2 Funkien (Hosta sieboldiana) und eine Lavendelheide (Pieris japonica) gepflanzt. Einzelheiten sind aus dem Pflanzplan zu entnehmen.

Tamara beim Pflastern der Mähkante. Das Kleinpflaster wird in Magerbeton auf Rasenhöhe gepflastert.

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Der Boden wird wieder beigefüllt und die Pflanzfläche noch mit einer Schicht Kompost abgedeckt.

Jetzt kommt erst richtig die geschwungene Form zur Geltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Mit dem Rasenmäher kann man über die Kante fahren und erspart sich so das Kantenschneiden.

Jetzt fehlen nur noch die Stauden und schon ist unser Schattenbeet fertig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Die Stauden sind gepflanzt.

Die Yucca (2.v.l.)sieht noch etwas mitgenommen aus, treibt aber langsam wieder durch.