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Die Erweiterung unserer Terrasse

 

Unsere bestehende Terrasse aus Granitplatten wollen wir um ca 19 m² erweitern. Dadurch wird unser Gartengrill in die Terrasse integriert und man kann trocknen Fußes zu ihm laufen. Direkt hinter der Terrasse ist eine nasse Stelle und nach einem Regen weicht der Boden dort schnell auf. Als Belag haben wir uns Douglasie-Bodenholz, beidseitig geriffelt mit einer Stärke von 27 mm ausgewählt. Ein Brett ist 140 mm breit und 4,00 m lang. Die Unterkonstruktion besteht aus Douglasie-Kanthölzer mit den Maßen 50 x 70 mm. Außerdem haben wir noch einige "Hingucker" eingeplant. Details dazu werden aber vorerst nicht verraten.

Der Bau der Terrassenweiterung Schritt für Schritt in Bildern:

Die Terrasse zu Baubeginn. Die Wegeeinfassung im Vordergrund haben wir gleich mit entfernt.

Die Buchshecke als Abgrenzung der bestehenden Terrasse haben wir entfernt. Die alte Grasnabe wurde ca 10 cm tief abgetragen sowie die Pflastereinfassung samt Betonunterbau entfernt. Der leicht geschwungene Verlauf der Erweiterung. Mit Schnur und Schnurnägel haben wir die Kante abgesteckt.
Da die Terrasse etwas höher wird als die alte Grasdecke, haben wir den Grill abgebaut und den Sockel erhöht. So können wir später einmal bequem, ohne zu bücken, die Leckereien zubereiten. Mit 20 cm hohen Gasbetonsteinen haben wir den Sockel (im Hintergrund) erhöht. Nach dem Aushärten des Klebers wird der Grill wieder zusammengesetzt. Die Erweiterung wird höhenmäßig den Granitplatten angepasst. So entsteht eine gerade Fläche ohne Absatz.
     

 Eine Woche später:

Während wir auf die Holzlieferung warten, haben wir unterdessen im Abstand von ca. 60 cm Schnüre gespannt. Die Schnüre geben Höhe und Richtung der Unterkonstruktionshölzer an.

Wichtig: Die Schnüre müssen um Brettstärke tiefer als die fertige Terrassenhöhe liegen. In unserem Fall 32 mm (Brettstärke 27 mm + 5 mm Unterleg- u. Abstandshalter)  Das Holz ist da! Die Kanthölzer für die Unterkonstruktion haben wir bereits zugeschnitten, mit einem Spezial-Holzöl für Douglasie gestrichen und die Fundamenteisen angebracht. 
     

Die 20 cm langen Fundamenteisen haben wir uns aus U-Profil selbst angefertigt. Es gibt zwar auch fertige Pfostenschuhe zu kaufen, aber ehrlich gesagt, war uns der Preis für 50 Stück etwas zu teuer. Abwechselnd links und rechts verschraubt geben sie dem Kantholz ebenso viel Stabilität.

3 Kanthölzer wurden bereits eingebaut. Wir haben die Kanthölzer auf den Boden gelegt, die Fundamentlöcher angerissen und anschließend die Löcher  spatenbreit u.-tief ausgekoffert (ca 20 x 20 x 20 cm) Mit Hilfe von kleinen Unterlegbrettchen haben wir die Hölzer jetzt auf die richtige Höhe und Richtung gebracht.  Die Eisen hängen jetzt frei im Fundamentloch, so kann später der Beton von allen Seiten das Eisen gut umschließen.
     

 Hingucker Nr. 1:

Ein Brunnen, bestehend aus 3 Granitsäulen (50,35 und 20 cm hoch) mit LED-Beleuchtung, wird später in die Terrasse eingebaut. Den Brunnen gibt es als Komplettset mit Steinen, 90-Ltr-Becken, Pumpe und Beleuchtung für ca 130.-€ Mehr dazu später!

 Die ersten Fundamente sind betoniert.  Sobald der Beton abgehärtet ist, können wir die Unterlegbrettchen entfernen.
     
 Der frische Beton wurde mit Erde abgedeckt, damit er langsam aushärten kann bzw. das beim Regen der Zement nicht ausgewaschen wird. Die Arbeit ruht nicht und gleich geht es weiter mit den nächsten Kanthölzern.  Alle Kanthölzer sind eingebaut. Jetzt haben wir noch eine dünne Schicht Schottertragschicht 0/32 aufgebracht.
Die Schottertragschicht deckt die Erde ab und beugt so einem Unkrautbewuchs vor. Mit dem restlichen Holz haben wir noch einige Querstreben eingebaut. Sie geben den Kanthölzer mehr seitlichen Halt. Eine teilweise eigenwillige Konstruktion.
   
Der Unterbau ist fertig! Jetzt fehlt noch die Elektrik für den Brunnen und die spätere Beleuchtung. Mittlerweile haben wir das Brunnenbecken eingebaut. Die Höhe liegt knapp unter der Höhe der Kanthölzer.  Die Terrassendielen werden auf Abstandshalter aus Kunststoff gelegt. Dadurch liegen die Dielen nicht direkt auf den Kanthölzern auf und es entsteht keine Staunässe.
 Detailbild der Unterleg- u. Abstandshalter.

Hingucker Nr. 2:

Insgesamt 12 LED-Einbaustrahler werden gleichmäßig am Rand der Terrasse eingebaut. Die Strahler sind sehr flach und bilden keine Stolperfalle. Sie sind mit je 4 stromsparenden LED ausgestattet.

Aus der Nähe. Die Strahler haben einen Edelstahlrahmen mit ca. 40 mm Durchmesser.
 
Die Sicht von der Terrasse aus. Links vom Brunnenbecken müssen noch kleine Bretter eingepasst werden. Diese schneiden wir aus den Abfallstücken.  Der Brunnen ist fertig. Das Becken wurde mit weißen Marmorsteinen abgedeckt.
   
Ein Blick aus der anderen Richtung.  Endspurt! Heute soll die Terrasse fertig werden.

 Die dürfen auch nicht fehlen: Regieteam; Besserwisser; Aufpasser;...! Alles Auslegungssache!

     
     
Fast geschafft. Das letzte Brett wird montiert. Die Bretter an der Kante zum Rasen wurden nur grob zugeschnitten.
Mit einer biegsamen Leiste wurde die Rundung markiert, mit einem Stift angezeichnet.... ... und dann mit der Stichsäge sauber abgeschnitten. Das Ergebnis!
Entlang der Buchshecke und am Stamm der Flamingo-Weide wurde nach dem gleichen System gearbeitet. Die Schnittstellen wurden mit Schleifpapier geglättet und werden später noch mit Holzöl behandelt. Die letzten Säge- u. Bohrspäne werden entfernt.

Die Holzarbeiten sind fertig. Bevor wir aber die Ränder beifüllen, wollen wir das Holz seitlich mit einer Edelstahlblende schützen. Die Suche nach dem passenden Material beginnt.

Die Terrasse bei Einbruch der Dämmerung. Jetzt kommen die Bodenstrahler schön zur Geltung... ... und beleuchten sogar die Buchshecke.

Material gefunden.

Im Internet haben wir genau das passende Edelstahlblech gefunden: 10 m lang, 10 cm hoch und 0,40 mm stark.

Mit Edelstahlschrauben haben wir das Blech rund um die Terrasse befestigt. Jetzt können wir die Kanten beifüllen... ... und die aufgehobenen Rasenstücke einsetzen.
Rasen und Terrassenerweiterung bilden jetzt eine Höhe. Unseren Grill haben wir noch um eine Arbeitsfläche erweitert. Damit keine Blätter ins Essen fallen können, haben wir eine Rückwand, ebenfalls aus Douglasienholz, angebracht. Unter dem Grill und Ablagefläche haben wir auch noch Terrassendielen verbaut.
Jetzt sind Arbeitsfläche und Rückwand gestrichen. Auch die Kanten zu den Pflanzflächen wurden aufgefüllt. Rechts neben dem Grill haben wir noch einige Buchsbäume gepflanzt.
Ferddisch!
Die Hortensie haben wir ausgegraben und der neuen Höhe angepasst. Ein letzter Blick von der bestehenden Terrasse zur Erweiterung. Kein Kommentar!