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Pollenflug - Kalender

Etwa 15% aller Deutschen sind von einer Pollenflugallergie ("Heuschnupfen") betroffen. Die Symptome - juckende, tränende Augen, eine laufende Nase und Atemprobleme- sind die Folgen einer Überreaktion des Immunsystems auf die eingeatmeten Pollen. Eine Reihe von Maßnahmen erleichert den Allergikern mit der Krankheit umzugehen. Dafür gilt es als Erstes herauszufinden, welche Pflanzen die Reaktion auslösen. Ein Allergietest beim Arzt kann weiterhelfen. Dann ist es besonders wichtig zu wissen, wann die betreffenden Pollen freigesetzt werden.

Folgende Tabelle gibt eine Übersicht der entsprechenden Arten und wann der Zeitpunkt des Pollenfluges ist:

XXX = schwacher Pollenflug   XXX = starker Pollenflug

!!!Bedingt durch den milden Winter findet dieses Jahr der Pollenflug ca 4 Wochen früher statt!!!

Den aktuellen Pollenflugbericht findet Ihr beim Deutschen Wetterdienst: http://www.dwd.de/pollenflug

Pollen

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Hasel

XXX

XXX

 

 

 

 

 

 

 

Erle

XXX

XXX

XXX

 

 

 

 

 

 

Weide

XXX

XXX

XXX

 

 

 

 

 

 

Ulme

XXX

XXX

 

 

 

 

 

 

 

Pappel

 

XXX

XXX

XXX

 

 

 

 

 

Birke

 

XXX

XXX

XXX

 

 

 

 

 

Platane

 

 

XXX

XXX

 

 

 

 

 

Buche

 

XXX

XXX

XXX

 

 

 

 

 

Eiche

 

 

XXX

XXX

XXX

 

 

 

 

Löwenzahn

 

XXX

XXX

XXX

XXX

XXX

XXX

XXX

XXX

Gräser

 

 

 

XXX

XXX

XXX

XXX

 

 

Kiefer

 

 

 

XXX

XXX

XXX

 

 

 

Tanne

 

 

 

XXX

XXX

 

 

 

 

Raps

 

 

 

XXX

XXX

 

 

 

 

Roggen

 

 

 

XXX

XXX

 

 

 

 

Weizen

 

 

 

XXX

XXX

 

 

 

 

Linde

 

 

 

XXX

XXX

XXX

 

 

 

Nessel

 

 

 

 

XXX

XXX

XXX

XXX

 

Beifuß

 

 

 

 

 

XXX

XXX

XXX

 

Bäume und Sträucher: Pollen- Alarm in Frühjahr 

Allergien gegen Baumpollen sind häufig auf wenige, aber stark reizende Arten wie Hasel, Erle und Birke beschränkt. Dadurch aber, dass es um diese Jahrezeit noch häufig regnet, werden die Pollenkörner regelmäßig aus der Luft gewaschen.

Gräser: Häufigste Auslöser für allergische Reaktionen

Um den Kontakt mit den Gräserpollen so gering wie möglich zu halten, sollte man einige Dinge beachten:

  • Den Rasen regelmäßig mähen um eine Blütenbildung zu vermeiden
  • Die Zimmer nachts lüften und ab 6.00 Uhr morgens geschlossen halten, da morgens die meisten Pollen freigesetzt werden
  • Situationen vermeiden, in denen der Kontakt mit Pollen besonders intensiv ist, wie z. B. Picknicks oder Sport im Freien.
  • An sonnigen Tagen und bei leichtem Wind möglichst wenig im Freien aufhalten

Kräuter: Auch sie machen das Leben schwer

Spitzwegerich, Weißer Gänsefuß und Sauerampfer sind keine großen Pollenspender, aber für betroffene Menschen tritt die Reaktion um so stärker auf. Besonders Beifuß kann heftige Reaktionen auslösen.

Nahrungsmittel und Gemüse: Ebenfalls Allergieauslöser

So lösen Paprika, Sellerie, Karotten und Gewürze aus der Familie der Doldenblütler wie Petersilie  und Dill bei vielen Beifuß-Allergikern im Mund- u. Rachenraum Kribbeln, Juckreiz und sogar Schwellungen aus. Birkenpollen-Allergiker vertragen häufig keine Nüsse, während beispielsweise Tomaten vor allem für Gräserpollen-Allergiker problematisch sind.

Kontaktreaktionen: Reizungen auch ohne Pollenflug

Beim Berühren einer Brennnessel wird jeder von uns schon einmal eine Kontaktreaktion erlebt haben. Eine Vielzahl von Pflanzen enthalten Stoffe, die bei manchen Menschen schmerzhaften und juckenden Ausschlag verursachen.

Sellerie, Weinraute, Persilie und Zitrusfrüchte enthalten Stoffe, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und dadurch sonnenbrandähnliche Symptome hervorrufen. Sehr große Wirkungen zeigt sich beim Kontakt mit der Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum). Siehe hierzu unsere Extraseite: HERKULESSTAUDE.

Tulpen, Narzissen und Primel führen erst nach wiederholtem Kontakt zu Hautreizungen.

Im Haus sind Alpenveilchen, Dieffenbachie und Weihnachtsstern für ihre reizende Wirkung bekannt.

Wer auf bestimmte Pflanzen empfindlich reagiert, sollte bei allen Pflegearbeiten unbedingt Handschuhe tragen.

Quelle: