
Als eingefleischte "Oureweller" müssen wir natürlich eine eigene Seite für unsere Region haben. Hier findet Ihr ein paar Sehenswürdigkeiten in unserer näheren Umgebung. Ein Besuch lohnt sich immer.
Weiter Links:
Familie Schröbel stellt auf Ihrer Homepage das Fischbachtal vor:
www.fischbachtal-odw.de
Ebenfalls bekommt Ihr Infos über unseren Odenwald unter:
www.fischbachtal.de
www.odenwald.de
www.gross-bieberau.de
www.rodau-odw.de
Schloss Lichtenberg und Bollwerk im Fischbachtal
|
Lage:in Lichtenberg Ort: 64405 Fischbachtal
|
|
Träger:
Land Hessen |
| Weithin überragen das Fischbachtal Bollwerk und Schloß "uff dem lichten berge". Diesen reizvollen Standort hatten die Grafen von Katzenelnbogen für den Bau einer Burganlage gewählt, die Diether IV. schon vor 1228 gegründet hat und die sich zu einem Zentrum der katzenelnbogischen Herrschaft entwickelte. 1479 ging die Burg an die Landgrafschaft Kassel über. Sie wurde Teil des Erbes, das Georg I. von Hessen Darmstadt 1567 als Zwanzigjähriger antrat. Georg entschied sich, Lichtenberg zu einem repräsentativen Renaissance-Schloß und zukünftigen Witwensitz auszubauen, hatte sich aber gleichzeitig zur Aufgabe gemacht, in Kranichstein ein neues Jagdschloß zu erstellen, und mußte zudem den Wiederaufbau der zerstörten Residenz in Darmstadt bewerkstelligen.
Um 1800 wurde Lichtenberg als fürstliche Residenz und Verwaltungssitz aufgegeben. Mit der Romantik begann jedoch auch hier der Fremdenverkehr. Lichtenberg erhielt die Anerkennung als Luftkurort, und ab 1913 gab es Fremdenzimmer und Sommerwohnungen auf dem Schloß. Die Einrichtung des Museums geht auf das Jahr 1951 zurück. Seit dieser Zeit sind auch Teile des Schlosses als Dauerwohnungen vermietet.
Mehr Infos über das Fischbachtal findet ihr unter: http://www.fischbachtal-odw.de
Das Felsenmeer im Lautertal
|

| Zwei Riesen wohnten einst in der Gegend von Reichenbach, der eine auf dem Felsberg, der andere auf dem Hohenstein. Als sie Streit bekamen, bewarfen sie sich mit Felsbrocken. Der Hohensteiner war im Vorteil, er hatte mehr Wurfmaterial. So kam es, daß der Felsberger Riese bald unter den Blöcken begraben wurde; gelegentlich hört man ihn noch darunter brüllen. So wurde im Volksmund die Entstehung des Felsenmeeres erklärt.
Der nördlich von Reichenbach oberhalb des Felsenmeeres gelegene Felsberg besteht aus Granit, mit einigen anderen Einschlüssen. Infolge der Verwitterung im Laufe von Jahrmillionen, unter Einwirkung von Wasser, Frost und Pflanzen, ist besonders harter Grus abgesprengt worden. Durch Auswaschungen fielen diese Brocken in einer Mulde von einem Kilometer Länge zusammen. Das ist die wesentlich nüchternere Erklärung der Geologen für die Entstehung des Felsenmeeres.
Das Felsenmeer wurde schon in früher Zeit als Steinbruch genutzt. Deutliche Spuren haben die Römer am Felsberg hinterlassen, als sie hier Werkstücke für Gebäude im Trierer Dombereich im vierten Jahrhundert n. Chr. bearbeiteten. Über 300 teilweise bearbeitete Steine haben sie hier hinterlassen, besonders zu nennen sind die Riesensäule und der Altarstein. In andere teilbearbeitete Steinbrocken hat man Formen hineininterpretiert, so z.B. die Riesenrutsche, den Riesensessel, die Tischplatte, den Riesensarg, das Riesenschiff oder den Krokodilfelsen.
Während der höhergelegene Teil des Felsenmeeres durch die teilbearbeiteten Steine seinen besonderen Reiz hat, laden die kleineren Geröllsteine in der zum Tal hinunterführenden Mulde zum Herumklettern ein. Gerade für Kinder ist das Felsenmeer ein attraktives Ausflugsziel.
Die sagenumwobene Burg Frankenstein

|
Lage:Abzweig an der Straße von
Darmstadt-Eberstadt nach Mühltal
|
Ort:
64367 Mühltal |
Träger:
Land Hessen |
|
| |
|
|
| |
| Die Burg Frankenstein ist die nördlichste der zahlreichen Höhenburgen entlang der Bergstraße. Konrad II. Reiz von Breuberg hatte mit dem Bau der Burg vermutlich in den dreißiger Jahren des 13. Jahrhunderts begonnen.
Die rechteckige Kernburg, der Ursprungsbau, liegt erhöht auf einem Felsplateau. Man erreichte sie durch den Brückenturm und über eine nicht mehr erhaltene Zugbrücke. Diese waren Teil einer Zwingererweiterung, die, in zwei Abschnitten vollzogen, bis ca. 1400 abgeschlossen war. Das Aufkommen schwerer Feuerwaffen hatte die Modernisierung der Schutzanlagen nötig gemacht.
Durch Mißwirtschaft der Pächter verfiel die Anlage jedoch immer mehr und erst mit der Romantik wurde sie, wie das Rittertum und die Burgruinen allenthalben, wiederentdeckt. Für Darmstädter Maler war sie ein bevorzugtes Motiv, und Albert Ludwig Grimm wählte in seiner Sage vom Ritter Georg (1816 veröffentlicht) einen Frankensteiner zur Hauptperson. Die Burg entwickelte sich zum beliebten Ausflugsziel - auch des Adels, weshalb ab 1835 Restaurierungsarbeiten veranlaßt wurden, wie die unhistorische Helmbedeckung der Türme, die Wiederherstellung der Kapelle und deren Ausstattung mit Grabmalen der Frankensteiner.
Der Otzberg und die Veste Otzberg

|
Lage:
beschildert
|
Ort:
64853 Otzberg |
Träger:
Land Hessen |
|
Besichtigung:
täglich |
|
|
| |
| Der Otzberg gehörte vermutlich zu dem Territorium, das König Pipin 766 dem Kloster Fulda zusammen mit Groß-Umstadt schenkte. Wechselnde Lehensherren übernahmen den strategisch wichtigen Ort, bis er schließlich 1390 zusammen mit der fuldischen Hälfte von Groß-Umstadt an Pfalzgraf Ruprecht d.Ä. verkauft wurde. Die Pfälzer hielten ihren Besitz über vierhundert Jahre. Unterbrochen wurde ihre Herrschaft von kurzfristigen Eroberungen und Besetzungen (durch Hessen von 1504 bis ca. 1507 und von 1622 bis 1648). Sie endete endgültig im Jahre 1803 mit der Übernahme des Amtes Otzberg durch Hessen-Darmstadt.
Die heutigen Ruinen auf der Veste Otzberg sind also nicht das Resultat von Krieg und Eroberung - dem hat die Burg immer standgehalten. Ihre trutzige und schützende Wirkung, die sie über viele Jahrhunderte bewahrt hatte, kann jeder Besucher heute noch nachempfinden.
Die Burgruine Rodenstein bei Fränkisch-Crumbach

|
Lage:nordwestlich von Fränkisch-Crumbach
|
Ort:
64407 Fränkisch-Crumbach |
Träger:
IG Heimatmuseum Rodenstein e.V. |
|
| Besichtigung:jederzeit |
|
|
| |
| Am Ende des Eberbacher Tales liegen mitten im Wald die Ruinen der Burg Rodenstein. Als vermutlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts die Burg Reichenberg an Erbach verloren ging, erbauten die Herren von Crumbach am Südosthang des Rimdidim eine Hangburg und nannten sich fortan die Herren von Rodenstein.
Der älteste Teil der Anlage ist die viereckige Kernburg mit den Ausmaßen 24 mal 30 Meter. Im 14. Jahrhundert wurde diese erweitert. Besonders durch den Bau eines neuen Zwingers mit starker Bastion im Süden wird die Burg um 1550 entscheidend befestigt. Aus dieser Zeit stammen die beiden Flankierungenstürme. Seit dem Tod des Adam von Rodenstein 1635 war die Burg unbewohnt. Ihr Verfall geht auf das rücksichtslose Entfernen von Dachziegeln und Gebälk durch den Miteigentümer Hauptmann von Kamptze zu Gottau 1640 zurück. Auch als 1801 sich die Herren von Pretlack in Fränkisch-Crumbach ein Schloß bauten, entnahmen sie Steine aus der Burgruine. Seit 1885 wurde die Ruine mehrfach restauriert, zuletzt 1985.
Die Burg Reichenberg in Reichelsheim

Lage:
Auf dem Schloßberg |
Ort:
64385 Reichelsheim |
|
Träger:
Christen in der Offensive e. V.
|
|
Besichtigung:
Cafe:
Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr |
|
|
| |
|
Die alte Mark Rodenstein gehörte zu den wenigen Odenwald-Gebieten, die im achten und neunten Jahrhundert nicht von den fränkischen Königen an Kirchen und Reichsklöster zu Lehen vergeben wurden, sondern in die Hände einer adeligen Familie kamen. Nachweislich hatten hier die Herren von "Crumpach", gemeint ist Fränkisch-Crumbach, um 1150 die Herrschaft inne. Diese scheinen auch die alte Burg errichtet zu haben. Doch schon kurz nach 1200 muß der Raum um Reichelsheim und mit ihm die Burg an die Schenken zu Erbach übergegangen sein.
Im 19. und 20. Jahrhundert war im Amtshaus eine "Knaben-Erziehungsanstalt" eingerichtet. In den zwanziger Jahren ging das Schloß in Privatbesitz über. 1979 erwarb der Verein 'Christen in der Offensive" die Vorburg, 1994 das restliche Anwesen. Heute sind dort eine Tagungsstätte und ein öffentliches Cafe eingerichtet.
Das alte Rathaus in Michelstadt

| Lage:Marktplatz 3 |
Ort:64720 Michelstadt |
| Träger:Stadt Michelstadt |
|
| |
|
|
| |
|
Ein unbekannter Baumeister errichtete im Jahre 1484 einen der originellsten Fachwerkbauten Mitteleuropas. Der trapeztürmige Grundriß ist durch die Lage der umgebenden Straßen und Gassen bedingt, was dem Erbauer einige Schwierigkeiten machte und ihn zu einer ungewöhnlichen Lösung brachte. Seine repräsentative Front kehrt das Rathaus mit zwei spitzbehelmten Erkern und einem abgewalmten Giebel dem Marktplatz zu. Das nach drei Seiten hin offene Untergeschoß wurde als Markt- und Gerichtshalle genutzt. In dem darüber gelegenen Ratssaal finden wie eh und je festliche Veranstaltungen der Bürgerschaft statt. Der hohe Dachraum mit zwei übereinanderliegenden Dachböden diente als Fruchtspeicher. Die am Giebel zum Marktplatz hin angebrachte Uhr stammt vorn 1838 niedergelegten Unteren Tor der Stadtbefestigung, in den mittleren Ständer der Nordtraufe ist das Erbauungsjahr 1484 eingeschnitten. Zwar befindet sich diese Jahreszahl auch am Mittelständer der Marktplatzfront, sie wurde hier aber erst 1903 angebracht.
Das Schloss in Erbach

|
|
Lage:am Marktplatz
|
Ort:
64711 Erbach |
Träger:
Odenwald
REgional
Gesellschaft
(OREG) mbH |
Im Mittelpunkt der traditionsreichen Residenzstadt der Grafen zu Erbach-Erbach steht das kunsthistorische Museum von Weltruf |
- Anmeldung von Gruppen werden erbeten
- PKW- und Busparkplätze sind in der Innenstadt vorhanden
- Die Sammmlungen werden nur in geschlossenen Führungen gezeigt
|
- Rittersaal das Waffenarsenal deutschen Rittertums
- Gewehrkammer die Entwicklung der Handfeuerwaffen, kostbare Exemplare
- Hirschgalerie Prunksaal mit kolossalen und abnormen Geweihen, eine der bedeutensten Sammlungen Europas
- Römische und griechische Zimmer Originale Büsten berühmter Caesaren und Feldherren
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
Der älteste Teil des Schlosses ist der aus dem frühen 13. Jahrhundert stammende Bergfried. Er bildet den Kern der ersten ringförmig erbauten Wasserburg der Schenken zu Erbach. Der Spitzhelm des Turmes sowie der Zwerchgiebel traten im Jahre 1497 an die Stelle des ursprünglichen Zinnenkranzes.
Graf Georg Wilhelm ließ 1736 einen Großteil der alten Burg abtragen und das dreigeschossige Schloß errichten. Die Pläne hierzu fertigte der Saarbrücker Baumeister Joachim Friedrich Stengel an. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Fassade des Hauptbaues jedoch erst mit der Anbringung von Säulenimitationen und Fensterverziehrungen 1900-02. Diese barocken Stilelemente sind aus zinkblechverkleidetem Holz gefertigt.
Durch die Tordurchfahrt des Archivbaues gelangt man in den Schloßhof. Hier befindet sich rechts der "Alte Bau" sowie der ehemals als Kornspeicher genutzte Kanzleibau. Beide stammen aus dem 16. Jahrhundert und erfuhren Ende des 19. Jahrhunderts eine umfassende Restaurierung.
Das Fürstenlager in Bensheim

|
Lage:Ortsausgang Auerbach: in Auerbach von der Darmstädter Straße (B 3) dort ist das Fürstenlager ausgeschildert
|
Ort:
64625 Bensheim |
Träger:
Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, Schloß Bad Homburg |
|
| Besichtigung:tagsüber |
|
|
| |
| Im frühen 18. Jahrhundert wurde in einem Tal östlich von Auerbach eine Quelle entdeckt, und dem Wasser hat man eine heilkräftige Wirkung zugeschrieben. Nach einigen Jahren interessierte sich der Landgraf von Hessen dafür, und so wurde der Mineralbrunnen ab 1766 als Kurbad großzügig ausgebaut. Aus dieser Zeit stammt noch die heutige Brunnenanlage.
Wenige Jahre später wurde der unweit Richtung Bensheim-Hochstädten gelegene Gesundbrunnen gefaßt (siehe dort). Die erhaltenen Bauten wurden weitgehend von 1790-92 durch den Hofbaudirektor Johann Helfrich Müller errichtet, gleichzeitig wurde die Parkanlage als Landschaftspark im Englischen Stil unter dem Hofgärtner Carl Ludwig Geiger angelegt. Im 19. Jahrhundert ging der Badebetrieb zurück, das Fürstenlager war vorwiegend Sommerfrische für den Darmstädter Hof. Mehrere kleine bauliche Veränderungen wurden in den folgenden 200 Jahren vorgenommen, die jedoch nicht die Gesamtanlage beeinträchtigten. Durch eine Lindenallee, an Weihern vorbei, gelangt der Besucher zu den dorfartig gruppierten Gebäuden, die in schlichten barocken Formen gehalten sind. Die erste Gebäudegruppe umfaßt das Fremdenhaus, den Stall mit Remise und den Kavalierbau. Der Hauptweg führt am Damenbau mit angeschlossenem Weißzeughäuschen und dem gegenüberliegen den Kavalierbau vorbei zum tiefergelegenen Brunnenrund mit Tisch und Quellfassung, dem eigentlichen Mittelpunkt der Anlage. Dahinter erstreckt sich das stattliche Herrenhaus. Am Hang nach Süden liegt eine weitere Gebäudegruppe mit der Wache, Küche, Meierei, Konditorei und den Wirtschaftsgebäuden. Der Landschaftspark bietet mit seinen geschwungenen Wegen durch Wiesen und Waldstücke entlang der Hänge immer wieder neue Aussichtspunkte und Durchblicke.
Besonders interessante Stellen werden zusätzlich durch Kleinbauten wie Pavillons, Denkmäler und Altäre betont. Zahlreiche exotische Pflanzen bereichern den Garten, zu nennen ist u.a. Deutschlands größter Mammutbaum.
|
|
|
|
|
|
|
 |