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2012  

Zitat des Monats:

Siehst Du im März gelbe Blumen im Freien,

kannst Du getrost Deinen Samen verstreuen

(Bauernregel) 

Seit jeher betrachtet man den März wettermäßig gesehen

mit Vorsicht, darum heißt es auch:

"Mit dem Märzen ist nicht gut scherzen!"

Die Tage werden nun immer länger und es regt sich überall erstes Leben. Vor allem im Gewächshaus und auf der Fensterbank zeigt sich, dass viele Pflanzen zu treiben beginnen und freudiger wachsen. Dazu brauchen sie Nahrung und deshalb sollte ab jetzt wieder gedüngt werden. Bei Balkon- u. Kübelpflanzen aber nur, wenn sie an einem hellen und wärmeren Platz stehen. Ansonsten bilden sich nur Geiltriebe, die nutzlos sind und nur Kraft kosten.

Im Gewächshaus müssen wir jetzt aufpassen, dass Sämlinge und Jungpflanzen von der nun schon recht intensiven Mittagssonne geschützt werden, denn unter Glas kann es schnell zu Verbrennungen kommen. Bei sonnigem Wetter trocknet auch schnell alles aus und wir müssen aufpassen, dass nichts verwelkt. Canna und Knollenbegonien können wir, in einem lockeren Erdgemisch gepflanzt, bereits jetzt vortreiben. Je kräftiger und größer wir diese Pflanzen ab Mitte Mai in den Garten setzen, umso länger erfreuen sie uns dann mit ihren Blüten.

Geranien kappen

Die Geranien im Winterquartier werden im Laufe des Monats zurückgeschnitten. Es genügt, wenn 3-4 Blattansätze pro Trieb übrigbleiben. Sie treiben umso buschiger aus, wenn man sie jetzt bis zum Auspflanzen im Mai bei Temperaturen um 15°C an einen hellen Platz stellt.

Die Arbeit draußen richtet sich nach der Wetterlage. Vielleicht können wir bereits jetzt den Winterschutz entfernen. Aber Vorsicht - wer an den März 2005 zurück denken kann, weiß, dass wir Mitte des Monats noch völlig unter einer Schneedecke begraben waren.

 

 

Hier geht es zum Pollenflug- Kalender: 

 (Bild anklicken)

 Zimmerpflanzen

So langsam spüren unsere Zimmerpflanzen den Frühling und das Wachstum regt sich.

Diese Zeit sollten wir nutzen, um die Pflanzen umzutopfen, denen es im Topf jetzt etwas zu eng geworden ist. Die neuen Töpfe sollten ein bis zwei Nummern größer sein als die alten. Für die Zimmerpflanzen benutzen wir am besten eine Fertigerde, sie bietet die idealen Bedingungen. Eigene Komposterde müssten wir mit Sand anreichern und so besteht leicht die Gefahr, dass die Erde später im Topf zu fest und vor allem zu sauer ist. Verwenden wir zum Umtopfen gebrauchte Töpfe, sollten diese unbedingt vorher gründlich mit Wasser und Bürste gesäubert werden. Ansonsten könnten wir Krankheiten übertragen. Tontöpfe müssen vor dem Einpflanzen gewässert werden, sonst würden sie anfangs den Pflanzen zu viel Feuchtigkeit entziehen. Keine Pflanze darf mit trockenem Wurzelballen umgetopft werden. Daher vor dem Umtopfen noch einmal gießen. Der Wurzelballen wird vorsichtig gelockert und im neuen Topf auf eine frische Erdschicht gesetzt. Dann wird das übrige Erdreich verfüllt, fest angedrückt und der Topf  einigemale auf den Tisch gestoßen, damit sich die Erde setzt und keine Hohlräume zurückbleiben. Danach wird kräftig gegossen und die Pflanze anfangs an einen schattigen Ort gestellt. Sonne verträgt sie erst wieder, wenn sie angewachsen ist.

Auch Gehölze können jetzt noch gepflanzt werden.

Rosen:

Sobald wir keine starken Nachtfröste mehr zu erwarten haben (tiefer wie -10°C) können wir mit dem Rosenschnitt beginnen. Beet- u. Polyantharosen schneidet man am besten auf 3-5 Augen zurück, das oberste Auge sollte dabei möglichst nach außen zeigen, um einen lockeren und reibungsfreien Wuchs zu ermöglichen. Kletterrosen schneidet man in der Regel nicht, es sei denn die Pflanze ist zu groß und zu überladen. Dann sollte man versuchen alte, stark verholzte Triebe ziemlich unten zu entfernen. Damit erreichen wir einen basitonen Austrieb, sprich: einen Neuaustrieb von unten her. So können wir über Jahre die Pflanze gesund und jung erhalten. Jedes Jahr 1-2 Triebe auf diese Weise entfernt und die Blühfreudigkeit bleibt erhalten.

Jetzt besteht auch noch die Möglichkeit zur Rosenpflanzung. Achtet beim Kauf auf gute Qualität (ADR-Rosen sind geprüfte Rosensorten und haben eine sehr gute Qualität). Es gibt verschiedene Rosen im Angebot, einmal die Wurzelnackten und zum Anderen Rosen im Pflanzcontainer. Bei den wurzelnackten Rosen achten wir beim Pflanzen auf gesunde Wurzeln, abgestorbene und beschädigte Wurzeln werden entfernt. Wurzelnackte Rosen bitte nicht ungeschützt liegen lassen. Sonne und Wind lassen schnell die feinen Haarwurzeln austrocknen. Am besten ist es, die Rosen 4-5 Stunden vor dem Pflanzen in einem Eimer zu wässern. Das Pflanzloch so groß ausheben, dass die Pflanze gut darin Platz hat und die Wurzeln nicht gequetscht werden. Rosen verlangen einen humosen, nährstoffreichen und leicht lehmigen Boden. Wichtig bei veredelten Rosen ist, dass die Veredelungsstelle ca 5 cm mit Erde überdeckt ist. Die Rose wird gut angewässert und bis Mitte April leicht angehäuft. Auch noch ein wichtiger Punkt: Wo einmal Rosen gepflanzt wurden, nicht sofort wieder Rosen nachpflanzen. Man sollte ca 10 Jahre warten, bis man am gleichen Platz wieder nachpflanzen kann. Die Begründung ist, das sich um Rosen im Boden kleine Bodenälchen bilden (kl. Würmer). Die Älchen würden sofort die neuen Wurzeln beschädigen. Wenn kein anderer Standort zur Verfügung steht, dann großzügig den Boden austauschen. Großzügig heißt min. 60x60cm und 80cm tief, denn Rosen wurzeln sehr tief! 

Rasen:

Unser Rasen kann jetzt schon eine 1. Düngung erhalten, somit stärken wir ihn nach den Strapazen des Winters und er kann  in die nächste Saison starten.

 

 

Kübelpflanzen:

Die Kübelpflanzen werden jetzt für die Saison vorbereitet. Die Triebe werden überprüft, abgestorbene  Zweige werden entfernt und zu lange Triebe eingekürzt. Ist der Topf zu klein, müssen wir Umpflanzen. Der Topf sollte min. eine Handbreit größer sein als der alte. Der alte Ballen wird herausgenommen und vorsichtig gelockert. Meistens haben sich an der Ballenunterseite viele Wurzeln durch die Enge gestaut, diese versuchen wir vorsichtig zu lösen ohne die Wurzeln zu beschädigen. Achtet beim Umpflanzen in den neuen Topf auf ein ausreichendes Abzugsloch, dass mit einem Stück Tonscherbe abgedeckt wird. Mehr Infos über Anzucht und Pflege von Kübelpflanzen findet Ihr unter unserer Rubrik KÜBELPFLANZEN (einfach anklicken).

Was blüht jetzt draußen?

Die Schneeheide (Erica carnea) blüht unermüdlich und an geschützten Stellen fängt die Zierquitte (Chaenomeles japonica) an zu Blühen und leuchtet weithin mit ihren roten Blüten.

 Der immerwährende Kalender im März

1. Woche

2. Woche

3. Woche

4. Woche

Feldsalat leicht düngen und bei Bedarf gießen

Altes Laub unter Bäumen und Sträuchern entfernen

Immergrüne Hecken zurückschneiden

Rosen aufhäufeln und zurückschneiden

 

Tomaten in Töpfchen vorkultivieren

Gartenboden lockern

Obstbäume pflanzen

Rasen lüften und düngen

Karotten und Radieschen im Freiland säen

Kompost in die Gartenerde einarbeiten

Sonnenschutz an Spalierbäumen entfernen

Zimmerpflanzen auf Schädlinge kontrollieren

Petersilie auf ein Gartenbeet säen

Unkraut im Rasen bekämpfen

Einjährige Sommerblumen vorziehen

Dürre Zweige von Stauden entfernen

+++Termine 2012+++Termine 2012+++Termine 2012+++

Die Termine für 2012 werden rechtzeitig aktualisiert.