Topfgärten - Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse
Was gibt es Schöneres als auf Balkon und Terrasse mediterrane Pflanzen zu haben. Bedingt durch ihre Frostempfindlichkeit sind wir gezwungen unsere Lieblinge in Töpfen/Kübeln zu halten, um sie bei Frostbeginn nach drinnen zu holen.
Durch den sehr beengten Lebensraum, den die Pflanzen zur Verfügung haben, müssen wir ein paar wichtige Schritte beachten, um einerseits die Pflanze gesund zu halten und andererseits uns mit einer Blütenvielfalt zu beglücken.
Das Umtopfen
Im März und April ist die beste Zeit zum Umpflanzen. Die Pflanzen erwachen aus ihrem Winterschlaf und ein Topf mit neuem Substrat gibt den Pflanzen die Energie, die sie jetzt zum Austreiben brauchen. Wartet man zu lange, blockiert die Enge im Topf, die oft mit Wassermangel, Staunässe und Düngermangel verbunden ist, den ersten Wachstumsschub.
Umgepflanzt werden aber nur die Pflanzen, deren Wurzeln den gesamten Topf erobert haben. Ist der Topf nur locker durchwurzelt, wartet man noch ein Jahr.
Der größte Topf ist nicht der Beste.
Der Topf sollte nicht zu groß gewählt werden. Er sollte eine Nummer größer sein als der alte und an den Rändern etwa 2 bis 4 cm Platz bieten. Setzt man die Pflanze in überdimensionierte Töpfe um, bleibt die frische Erde lange undurchwurzelt. Nach dem Gießen trocknet sie ohne die Aktivität der Wurzeln langsamer ab, wodurch sich rasch Staunässe und Wurzelfäule einstellen kann.
Der Tortentrick
Wenn man die Pflanze nicht mehr in einen größeren Topf setzen will oder kann, gibt es den sog. 'Tortentrick'. Mit einer Säge, einem scharfen Messer oder mit dem Spaten schneidet oder sticht man Stücke aus dem Ballen heraus. Die Stücke gleichen Tortenstücken, deren Spitzen aber min. 5 cm vor dem Stamm enden. Man trennt ungefähr 2-3 Stücke aus dem Ballen heraus, die ungefähr den gleichen Abstand untereinander haben. Dann setzt man den Ballen in den alten Topf zurück und füllt die Löcher mit neuem Substrat auf. Falsch wäre es, den Ballen rundherum an den Seiten zu kürzen, da man hier einen Großteil der feinen Haarwurzeln entfernen würde, die für die Nährstoff- und Wasseraufnahme verantwortlich sind. Im folgenden Jahr, wenn die neu eingefüllte Erde gut durchwurzelt ist, können wir die anderen Ballenstücke abstechen.
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3 gleich große Stücke werden aus dem Ballen herausgestochen.
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Frische Pflanzerde wird, mit Dünger vermischt, wieder eingefüllt.
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Anwässern und schon fertig!
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Beim Umtopfen können wir auch gleich etwas Dünger mit einarbeiten. Es gibt sogenannte Langzeitdünger. Der Nachteil dabei ist, dass der Langzeitdünger min. 3-4 Wochen Vorlaufzeit hat, bis er sich aufgelöst hat und der Pflanze zur Verfügung steht. Bei uns hat sich am besten der Blaukorn-Dünger bewährt. Er löst sich schnell auf und gibt der Pflanze sofort alle Nährstoffe, die sie für Wachstum und Blütenbildung braucht. Sobald die Pflanze zu treiben beginnt wird etwas Blaukorn in die oberste, gelockerte Schicht eingearbeitet und je nach Nährstoffbedarf der einzelnen Pflanzen den ganzen Sommer über alle 1-2 Wochen eine weitere Düngergabe verabreicht.
Auszug der Kübelpflanzen
Viele Kübelpflanzen treiben bereits im März kräftig aus. Jetzt wird es Zeit den Pflanzen so viel Licht wie möglich zu geben, damit die neuen Triebe nicht fahl und dünn werden. Aus dem halbdunklen Keller müssen die Pflanzen jetzt ins helle Treppenhaus oder ans Fenster.
Anfang April dürfen die ersten mediterranen Kübelpflanzen wie Lorbeer, Olive und Oleander hinaus ins Freie. Einige Minusgrade macht diesen Pflanzen nichts aus, jedoch sollten sie bei längeren Frostperioden wieder zurück ins Haus. Das frühe Ausräumen tut den Pflanzen gut, da draußen die Lichtintensität viel höher ist, nächtliche Kälte macht den möglicherweise überwinterten Schädlingskolonnen den Gar aus. Die Pflanzen, die jetzt nach draußen können, sollten allerdings noch keine frischen Triebe haben. Diese könnten den Nachtfrösten zum Opfer fallen. Diese Pflanzen lassen wir bis Mitte Mai besser noch im Haus an einem hellen Platz.
Vorsicht Sonnenbrandgefahr
Obwohl die meisten mediterranen Kübelpflanzen volle Sonne lieben, sollten sie zunächst die erste Zeit beschattet aufgestellt werden. Die Blätter sind nach der lichtarmen Winterzeit keine Einstrahlung mehr gewöhnt und sie ziehen sich, ähnlich unserer Haut, einen regelrechten Sonnenbrand zu. Braune, unregelmäßige Blattflecken sind die Folge. An einem teilsonnigen Platz gewöhnen wir unsere Pflanzen an die Sonne. Wer nur eine Südterrasse hat, bedeckt die Krone die ersten 2 Wochen mit einem Schattiernetz.
Winterquartier
Rechtzeitg bevor die ersten Nachtfröste einsetzen, müssen wir unsere Lieblinge ins Winterquartier holen. Man sollte die Kübel ab Ende September trockener halten, damit sie nicht durchnässt ins Winterquartier kommen. Dort dauert es sehr lange, bis der Ballen abtrocknet und Staunässe bekommt unseren Lieblingen nicht. Vielleicht können wir die Kübel auch rechtzeitig unter einen Dachvorsprung stellen und vermeiden so eine Durchnässung vom Regen. Vor dem Einräumen werden die Pflanzen sorgfältig auf Schädlinge überprüft. Denn diese sollten auf keinen Fall mit ins Winterquartier genommen werden. Außerden werden welke Blätter entfernt. Alte Blätter an den Pflanzen oder auf der Erde geben Unterschlupfmöglichkeiten für Schädlinge und sind Infektionsherde für Pilz- u. Bakterienkrankheiten. Beim Einräumen darauf achten, dass sich die Pflanzen nicht gegenseitig berühren. Über Winter müssen wir regelmäßig unsere Pflanzen auf Schädlingsbefall kontrollieren und abfallendes Laub sofort beseitigen. Gewässert wird sehr wenig, den Ballen nur leicht feucht halten.
Fuchsien werden vor dem Einräumen um ca ein Drittel eingekürzt, Geranien werden über Winter fast nicht gewässert, denn die krautigen Stängel bekommen sehr schnell Grauschimmel.
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht ab wann wir Einräumen müssen und wie der ideale Winterstandort ist. Einen pauschalen Einräumtermin können wir nicht nennen, denn dazu ist das Wetter Jahr für Jahr und je nach Region zu unterschiedlich.
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Name
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Einräumen
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Lichtbedarf
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Temperatur im Winterquartier
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| Agave, Agave americana |
ab -5°C |
Hell |
-5 - +18°C |
| Banane, Musa, Ensete |
ab +8°C |
Hell |
+10 - 18°C |
| Blaue Passionsblume, Passiflora caerulea |
ab +8°C |
Hell |
0 - 15°C |
| Blauer Kartoffelstrauch, Lycianthes |
ab +3°C |
Hell oder Dunkel |
+3 - 12°C |
| Bleiwurz, Plumbago auriculata |
ab 0°C |
Hell oder Dunkel |
+8 - 12°C |
| Bouganvillèe, Bouganvillea glabra |
ab +5°C |
Hell |
+5 - 10°C |
| Dattelpalme, Phoenix canariensis |
ab +5°C |
Hell |
+5 - 18°C |
| Engelstrompete, Brugmansia-Hybride |
ab +3°C |
Hell oder Dunkel |
+3 - 15°C |
| Enzianstrauch, Solanum rentonnetii |
ab 0°C |
Hell oder Dunkel |
+5 - 15°C |
| Feige, Ficus carica |
ab -8°C |
Hell oder Dunkel |
+5 - 10°C |
| Fuchsie, Fuchsia-Hybride |
ab +3°C |
Hell oder Dunkel |
+5 - 10°C |
| Gewürzrinde, Cassia corymbosa |
ab 0°C |
Hell |
+5 - 15°C |
| Granatapfel, Punica granatum |
ab +3°C |
Hell oder Dunkel |
+3 - 12°C |
| Hammerstrauch, rot, Cestrum elegans |
ab 0°C |
Hell oder Dunkel |
+5 - 15°C |
| Hibiskus, Hibiscus rosa-sinensis |
ab +8°C |
Hell |
+10 - 18°C |
| Jasmin, Jasminum officinalis |
ab +3°C |
Hell |
+3 - 12°C |
| Kamelie, Camellia japonica |
ab -8°C |
Hell |
0 - 12°C |
| Kapgeissblatt, Tecomaria capensis |
ab 0°C |
Hell |
0 - 10°C |
| Kapmalve, Anisodontea capensis |
ab 0°C |
Hell oder Dunkel |
+3 - 13°C |
| Myrte, Myrtus communis |
ab -5°C |
Hell |
+3 - 13°C |
| Oleander, Nerum oleander |
ab +5°C |
Hell |
0 - 10°C |
| Olive, Olea europaea |
ab -5°C |
Sehr hell |
0 - 12°C |
| Paradiesvogelblume, Strelitzia reginae |
ab +3°C |
Sehr hell |
+3 - 18°C |
| Prinzessinnenblume, Tibouchina urvielleana |
ab +5°C |
Sehr hell |
+5 - 15°C |
| Schmucklilie, Agapanthus |
ab 0°C |
Hell |
+5 - 8°C |
| Strauchmargerite, Argyranthemum |
ab +5°C |
Sehr hell |
+% - 12°C |
| Wandelröschen, Lantana-Camara |
ab 0°C |
Hell oder Dunkel |
+5 - 15°C |
| Zitruspflanzen, Citrus |
ab +3°C |
Sehr hell |
+3 - 12°C |
Pflanzenportraits
Anhand unserer eigenen Kübelpflanzen wollen wir Euch ein paar Pflegetipps geben.
Oleander (Nerium oleander)
Familie: Apocynaceae
Der Oleander gehört zu den bekanntesten und weit verbreitesten Kübelpflanzen. Die aufrecht wachsenden, buschigen Sträucher tragen prachtvolle, einfach oder gefüllte Blüten in Rosa, Rot, Weiß, Lachsfarben oder in Gelb. Ein vollsonniger, windgeschützter Platz vor einer Südwand sind die beste Garantie für eine reiche Blüte. Der Topfballen sollte nie austrocknen, am besten ist ein Untersetzer mit Wasser. Alle 2 Wochen sollte gedüngt werden. Werden die Immergrünen zu ausladend, nimmt man im März einige der ältere Triebe ganz heraus oder kürzt sie bis auf ca 10 cm ein. Nicht alle Triebe gleichzeitig kürzen, sonst bringt man sich um die Blüte, die schon im Vorjahr an den Triebenden angelegt wird.
Enzianstrauch (Solanum rantonnetii)
Familie: Solanaceae
Der Enzianstrauch, auch blauer Kartoffelstrauch genannt, blüht den ganzen Sommer unermüdlich, aber Achtung: Giftpflanze!
Der Enzianstrauch wird meistens als Hochstamm gezogen. Der Standort sollte hell, sonnig bis halbschattig sein. Die Triebe des Enzianstrauches wachsen ziemlich schnell, alle 3-4 Wochen ist ein Entspitzen und Einkürzen der Triebe um ein Drittel unerlässlich. Der Enzianstrauch braucht viel Wasser und ein- bis zweimal pro Woche eine Düngergabe, bei Mangel werden die Blätter schnell gelb und fallen ab.
Roter Hammerstrauch (Cestrum elegans)
Familie: Solanaceae
Der rote Hammerstrauch ist wirklich der Hammer! Die Blüte scheint im Sommer überhaupt nicht aufzuhören, laufend öffnen sich neue rote, dichte Blütenbüschel. Die teilweise rot angehauchten Blätter fordern angesichts der teilweise mannshohen Kronen reichlich Wasser und Dünger. Am besten fühlen sie sich an einem vollsonnigen Platz wohl, begnügen sich aber auch mit Halbschatten. Der Hammerstrauch wächst schnell und sollte daher im Frühling ziemlich stark eingekürzt werden. Durch dieses Auslichten hält man die Krone jung und man schafft Platz für neue Triebe.
Wandelröschen (Lantana-Camara-Hybride)
Familie: Verbenaceae
Die Blüten der Wandelröschen locken nicht nur Schmetterlinge an. Auch der Mensch bleibt fasziniert vor den kleinen Blütenknöpfen stehen, die im Auf- und Abblühen ihre Farbe ändern. Wer den robusten Wandelröschen einen vollsonnigen Platz und eine konstante Wasserversorgung bietet, findet in ihnen einen dankbaren Begleiter für viele Jahre. Die Wandelröschen werden oft als einjährige Sommerblumen angeboten, ihre wahre Schönheit erreichen sie aber als als mehrjährige Kübelpflanze. Oft werden sie auch als Hochstamm gezogen. Beim jährlichen kräftigen Rückschnitt im Frühling und mehrmaligem Entspitzen während des Wachstums werden die Kronen immer dichter und schmücken sich mit immer mehr Blüten. Verwelktes sollte regelmäßig entfernt werden, damit sich keine Samenstände bilden können.
Kapgeißblatt (Tecomaria capensis)
Familie: Bignoniaceae
Diese, aus Südafrika stammende Kübelpflanze, ist bei uns noch nicht weit verbreitet. Die buschig wachsende Pflanze trägt ab dem Hochsommer bis zum Herbst auffällig rote, orangefarbene oder gelbe Blütenbüschel. Der Standort sollte sonnig sein, regelmäßige Wasser- und Düngergaben sind unerlässlich. Da die leuchtenden Blütenbüschel an den Triebspitzen sitzen, ist ein regelmäßiger Rückschnitt im Frühling ratsam, da ansonsten die Blütenpracht schnell aus der Augenhöhe entschwindet und man eine Leiter braucht.
Myrte (Myrtus communis)
Familie: Myrtaceae
Der Überlieferung nach schmückten sich schon altägyptische Frauen und göttliche Schönheiten wie Venus und Aphrodite mit blühenden Myrtenzweigen. Die glänzenden Blätter des immergrünen Strauches duften beim Zerreiben würzig. Im Sommer schmücken kleine Pinselblüten den kompakten Strauch. Er ist schnittverträglich und pflegeleicht. Einzig zuviel Wasser kann zum Absterben führen. Mit dem Standort ist er auch anspruchslos, volle Sonne sowie Schatten machen der Myrte nichts aus.
Gewürzrinde (Cassia corymbosa)
Familie: Caesalpinaceae

Kaum eine andere Kübelpflanze blüht so reichhaltig und ausdauernd wie die Gewürzrinde. Von Mai bis Novmeber ist der sonnliebende Strauch in eine Wolke gelber Blüten gehüllt und setzt überall im Garten, an Hauseingängen, auf Dachterrassen und Innenhöfen blumige Akzente. Im warmen Wintergarten hält der Flor sogar ganzjährig an, wenn man die abgeblühten Blütenstände regelmäßig ausschneidet.
Andere Kübelpflanzen, die wir (noch) nicht in unserem Garten haben
Engelstrompete (Brugmansia)
Familie: Solanaceae
Die Engelstrompete (früher: Datura) bekommt bis zu 50 cm lange Blüten, die in den Abendstunden, wenn die Sonne langsam untergeht, verführerisch duften. Kein Wunder, dass die Engelstrompeten zu den beliebtesten Kübelpflanzen überhaupt zählt. Viel Wasser und viel Dünger lassen die Engelstrompeten den ganzen Sommer über blühen. Verwelkte Blüten sollten regelmäßig entfernt werden, aber Achtung: Die Pflanze zählt zu den Giftpflanzen! Die Engelstrompete gibt es in vielen Farben, von weiß bis gelb, rosa, violett und mit buntlaubigen Blättern sind sie im Handel zu haben.
Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist der Herbst, aber wir müssen aufpassen, man unterscheidet die Krone in 2 unterschiedliche Bereiche: Als Blühregion werden die äußeren, jungen Triebe bezeichnet. Zu erkennen an den asymmetrischen Blättern ( am Blattstiel beginnen die 2 Blattseiten unterschiedlich, die eine Seite beginnt höher). Nur dort in der Blühregion sollte der Rückschnitt erfolgen. Der andere Bereich ist die Wachstumsregion, sie beginnt innen am Stamm und ist an den symmetrischen Blättern zu erkennen (gleichmäßiger Blattansatz). In der Wachstumsregion sollten wir nicht schneiden. Schneidet man die Engelstrompete erst im Frühling, sind die beiden Regionen durch die fehlenden Blätter nicht zu erkennen.
Prinzessinnenblume (Tribouchina urvilleana)
Familie: Melastomaceae
Die bis zu 6 cm großen, lilablauen Blüten der Prinzessinnenblume sind an Leuchtkraft kaum zu überbieten und das zu einer Zeit, da die meisten Kübelpflanzen bereits verblüht sind. Die Prinzessinnenblume öffnet ihre Blüten frühestens ab Hochsommer, meist bis in den Herbst und Winter hinein. Jede Blüte blüht nur einen Tag, aber durch die große Anzahl an Blüten macht die Pflanze das alles wieder wett. Die langen aufrechten Triebe lassen sich durch häufiges Stutzen und Entspitzen sehr leicht zu einem Stämmchen ziehen, außerdem regt das Entspitzen zu einer besseren Verzweigung an. Standort sonnig bis halbschattig bei gleichmäßigen Wasser- und Düngergaben.
Kap-Malve (Anisodontea capensis)
Familie: Malvaceae
Die kleinen Blüten erscheinen den ganzen Sommer hindurch so zahlreich, dass sie die nur 1-1,5 m hohen, kompakten Sträucher mit den malvenähnlichen Blättern in eine rosafarbene Dauerwolke zu hüllen scheinen. Sonniger Standort und regelmäßige Wasser- und Düngergaben mag die oft als Hochstamm angebotene Kap-Malve am liebsten.
Schmucklilie (Agapanthus praecox)
Familie: Liliaceae
Weniger ist bei diesen Lauchgewächsen immer mehr! Je enger es ihre dickfleischigen Wurzeln im Topf haben, umso mehr Blüten entwickeln sie. Zu gut gedüngte Pflanzen bilden zwar viel Laub, sind aber oft blühfaul. Gießt man sie in größeren Abständen, dann aber reichlich, bekommt ihnen das besser als Dauernässe. Die blauen oder weißen Blütenkelche sitzen an bis zu 140cm langen Stielen.
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